
Die RFID-Technologie ist heute im Vergleich zu anderen computer-lesbaren Verfahren (wie z.B. Barcode) noch teurer. Darum werden RFID-Etiketten oder -RFID-Karten primär im Logistikbereich oder im Zeiterfassungs- und Zutrittskontrollbereich eingesetzt, wo sich der höhere Preis wirtschaftlich rechnet oder die Anforderungen an Bedienungskomfort und Ergonomie höher sind. Für den einzelnen Joghurtbecher wird auf absehbare Zeit weiterhin der Strichcode die preiswertere Markierung bleiben.
| Barcode | Magnetkarte | RFID | |
| Informationsmenge | 13 Zeichen | 80–118 Zeichen | Passiv: ca. 1.000 kByte (eine DIN A4 Seite Text) |
| Wiederbeschreibbar | Nein | Ja | Ja |
| Robustheit | Empfindlich gegen Verschmutzung und Verschleiß | Empfindlich gegenüber Magneten | Weitgehend unempfindlich gegen äußere Einflüsse (wie Farbe) und elektromagnetische Felder |
| Sicherheit | Jederzeit lesbar, leicht kopierbar | Verschlüsselung möglich, kopieren aufwändig | Verschlüsselung möglich, kopieren aufwändig |
| Typische Leseentfernung | 5–20cm | >1mm | 5cm – 1m |
| Gleichzeitiges Lesen (Pulkerfassung) | Nein | Nein | Bis zu 200 Karten |
| Intelligenz | Keine | Keine | Durch Rechner-Chip echte Datenverarbeitung möglich |
| Einsatz | Auch bei billigen Produkten | Kreditkarten, Zutritt, Zeiterfassung | Logistik, hochwertige Produkte, Zutritt, Zeiterfassung, BDE |
| Preis pro Stück | 2ct | 15–30ct | > 50ct |