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In Kombination: Zutrittskontrolle und Videoüberwachung :: 30.11.2004 17:15




Die betriebliche Zutrittskontrolle als eine wirkungsvolle Komponente der Sicherheitstechnik hat die Bewährungsprobe längst hinter sich und entwickelt sich zu einem bedeutenden Sicherheitsgewerk, sowohl mit Sicherheitstechnischen als auch organisatorischen Vorteilen.

Zutrittskontrolle ist ein aktives Mittel, berechtigten Personen sympathisch den Zutritt zu gewähren, aber Unberechtigten diesen zu verwehren. Zusätzlich managt Zutrittskontrolle die Besucher, die Kunden- und Mitarbeiter-Parkplätze, den Zutritt zur Werkskantine und ins Fitness-Center. In vielen Betrieben macht die Zutrittskontrolle inzwischen engen Schulterschluss mit der Zeiterfassung.


Zutrittskontrolle dient der Erhöhung der Zutrittssicherheit. Berechtigte Mitarbeiter eines Unternehmens sollen beim Zutritt wenig behindert werden, Unberechtigte bleiben draußen. Mit Hilfe moderner Terminals und Identleser lassen sich flexible Lösungen konfigurieren, die hohen Ansprüchen an Sicherheit und Komfort im Sinne von Bedienungskomfort und Ergonomie genügen. Zutrittskontrolle schützt Personen und Sachwerte, schützt eine Firma vor Diebstahl von geistigen und materiellen Gütern durch ungebetene Gäste. PCS bietet dazu komfortable Lösungen: an den Türen befinden sich berührungslos funktionierende Identleser auf RFID-Basis, denen man seine Firmenkarte „vorhält“. Eine optische Signalisierung zeigt, ob man vom System erkannt wurde, worauf die Tür für eine definierte Zeitdauer entriegelt wird. Nach einer einstellbaren Zeit wird die Tür wieder geschlossen, oder ein Alarm wird ausgelöst. Zeit- und Raumprofile sorgen für weitere zeitliche und räumliche Differenzierungen. Dazu kommen fallweise Doppelzutrittssperren, Anti-Passback und Raumbilanzierung. Mechanische Drehkreuze, Drehsperren und Schleusen sorgen für Vereinzelung, um zu verhindern, dass mit einem Ausweis gleich mehrere Personen den gesicherten Bereich betreten. Nach oben gibt es in Punkto Erhöhung der Sicherheit fast keine Grenzen.


Erhöhter Nutzen durch Video-Dokumentation


In der Sicherheitstechnik will man im normalen Betriebsmodus nur eine Statusmeldung, im Alarmfall jedoch ein Maximum an Information, um nachträglich die Ausnahme-Situation detailgenau analysieren zu können. Bei der Zutrittskontrolle werden dazu Videokameras an neuralgischen Zutrittspunkten installiert. Die Sensorik und Intelligenz der Steuerung der Zutrittskontrolle entscheidet nun, wann eine Video-Aufzeichnung erfolgen soll. Der Access Control Manager ACM von PCS hat detaillierte Kenntnisse über den Türstatus (Türfallen- und Rahmenkontakt) und den Leserstatus, so dass der Videoserver nur eine Aufzeichnung wirklich relevanter Situationen vornimmt. Zugleich schaut er quasi in die Vergangenheit: aufgezeichnet werden mehrere Bilder vor dem Trigger-Ereignis und mehrere Bilder danach. Diese jpg-Bilder können zur Archivierung gespeichert werden. Sehr effizient ist jedoch der automatische Versand per email an eine berechtigte Person. Der Videoserver wird mit dem Ethernet und mit dem Access Control Manager über Standard-Schnittstellen verbunden und entsprechend den Sicherheitsanforderungen parametriert. Mit dieser Anordnung wird der Nutzen einer Zutrittskontroll-Anlage nochmals gesteigert. Mit geringem technischen und finanziellem Zusatzaufwand erhält die Zutrittskontrolle neben der sicherheits- und organisatorischen Aufgabe noch die Dokumentations-Komponente. Die Vorgänge an definierten Zutrittspunkten werden in kritischen Situationen festgehalten und stehen nun für eine spätere Einsichtnahme zur Verfügung.


Zutrittskontrolle ist heute kein optischer Fremdkörper mehr. Planer, Architekten und Errichter schätzen designorientierte Systeme, die sich formschön und funktional einfügen lassen und mit der sonstigen technischen Raumausstattung zusammenpassen. Sichtbar sind nur noch die Identleser und unauffällige Kameras. Besonders bei Unterputz-Installation entsteht damit eine ansprechende Lösung – auch zur Freude des Auftraggebers.


Weitere Informationen erhalten Sie bei PCS telefonisch unter +49 (0)89/68004-550 oder per Email an intus(at)pcs.com