Details

Wanzl gibt Gas: Zeiterfassung mit SAP in sechs Wochen implementiert :: 23.03.2006 13:09






Das Problem war auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich: Die Firma Wanzl Metallwarenfabrik, Weltmarktführer bei Einkaufswagen und Anbieter von Produkten für die Selbstbedienung, den Ladenbau, Transport und Lager, setzte für die Zeiterfassung und die Zutrittskontrolle auf eine Insellösung, die auf einem IBM-Rechner lief. Die Übertragung der so gewonnenen Daten in das SAP-System erfolgte ungesichert über ein veraltetes selbstprogrammiertes System. Die lose Kopplung der beiden Systeme hatte zur Folge, dass teilweise eine große Anzahl von Buchungen verloren ging.


PCS bekam den Auftrag, in den vier Werken in Leipheim und Kirchheim ein neues Zeiterfassungs- und Zutrittssystem einzuführen, das über die SAP-Schnittstelle HR-PDC direkt mit dem SAP-System gekoppelt ist. Und zwar schnell: Die Entscheidung für PCS fiel Mitte November. Die Auflage dazu lautete: am 2. Januar 2006 muss die Zeiterfassung und Teile des Zutrittskontroll-Systems laufen - also gerade mal 6 Wochen einschließlich der Weihnachtsfeiertage, um fünf Zutrittskontrollmanager und insgesamt über 100 Leser und Terminals mit dem SAP-System zu koppeln, sowie 2.000 personalisierte Ausweise zu erstellen.


PCS löste die Aufgabe mit Hilfe der Software DEXICON ACCESS. Über diese Schnittstelle können nun die Stammdaten in das Zeiterfassungssystem geladen werden, und die Daten des Systems werden automatisch an das SAP-System übergeben. Verlorene Buchungen gehören somit ebenso der Vergangenheit an wie das lästige und teure manuelle Nachbuchen. „Wir waren beeindruckt, wie schnell und zuverlässig das neue System installiert war,“ meinte Ralf-Klaus Lorenz, Personalleiter bei Wanzl. „Jetzt haben meine Mitarbeiter wieder mehr Zeit, sich um wichtigere Dinge zu kümmern als um fehlerhafte Buchungen.“