ZOLLNER ELEKTRONIK AG

PCS Zeit und Zutritt bei Zollner dient als zentrales Managementsystem für Sicherheit.

Wie eine Zutrittskontrolle zum Koordinatensystem eines internationalen Unternehmens werden kann, zeigt das Beispiel Zollner Elektronik.

Das Familienunternehmen wächst seit Jahren kontinuierlich und ist als Zulieferer der Automotive-Branche mit innovativ und technologisch führend. Aktuell betreibt Zollner 18 Standorte über die ganze Welt verteilt. Kernkompetenz sind elektronische Bauteile. Werke in Rumänien, China, Costa Rica oder Tunesien produzieren für den jeweiligen Zielmarkt in regionaler Nähe.  

 

Zentrale Steuerung des Zutrittskontrollsystems als SAP-Subsystem.
Zollner-Produkte sind als Hightech-Produkte äußerst sensibel. Grund genug für Zollner das Zutrittskontrollsystem zukunftsorientiert auszuschreiben. Das Ergebnis ist ein langfristig angelegtes Konzept für Zeiterfassung und Zutrittskontrolle. Die bislang noch autonom geführten Zutrittskontrollsysteme werden angebunden und vom Server aus dem Hauptsitz gesteuert. Notwendig sind dafür die Umstellung auf SAP als führendes System sowie die Anpassung der Zutrittskontroll-Software DEXICON an die jeweiligen Standortbedingungen.

 

Die Vorteile für diese Zentralisierung liegen auf der Hand: Transparenz über alle Zutritte und Alarmereignisse, schlanke Administration, einheitliche Zutrittsgruppen und gebündelte Sicherheitskompetenz für einen weltweiten Zutritt im eigenen Haus. Den Zuschlag erhielt PCS in Verbindung mit der Zutrittskontrollsoftware DEXION Enterprise und der INTUS Hardware für Zeiterfassung und Zutritt. Ausschlaggebend dafür waren die bereits guten Erfahrungen mit PCS, seinen Produkten seit mehr als 15 Jahren und die große Funktionsvielfalt der Hard- und Software.

 

Vorgeschaltete ESD-Prüfung an Zutrittskontrolle für die Baugruppenproduktion.
Ein kritischer Punkt war die ESD-geschützte Fertigung von elektronischen Baugruppen. Wenn Personen diesen Fertigungsbereich betreten, muss sichergestellt sein, dass sie nicht elektrostatisch aufgeladen sind. Schutzkleidung oder Ableitungsarmbänder verhindern dies. Zollner hat die ESD-Überprüfung vor die Zutrittskontrolle geschaltet. Erst nach erfolgter Prüfung, kann die Zutrittskontrolle bedient werden. So wird sichergestellt, dass nur ESD-geschützte Personen diesen Fertigungsbereich betreten.  

 

Handvenenerkennung in Kombination mit EMA schützt Rechenzentrum und Entwicklung hochsicher.
Besonders sensible Bereiche sind das zentrale Rechenzentrum sowie die Prototypen-Entwicklung. Das High-Tech-Know-how des Unternehmens sind Produkte, die zum Beispiel für große Automobilhersteller entwickelt werden und absolut vor Spionage oder Diebstahl geschützt werden müssen. Zum Schutz des Rechenzentrums oder der Prototypen-Entwicklung ist RFID-Zutrittskontrolle allein nicht ausreichend, schließlich können Mitarbeiterausweise gestohlen werden. Für diesen erhöhten Sicherheitsbedarf stellte PCS dem Unternehmen die hochsichere Handvenenerkennung INTUS PS vor. Sie ist eine biometrische Zutrittskontrolle, die zweifelsfrei die Identität eines Mitarbeiters feststellt. Die Handvenenerkennung kann nicht manipuliert werden, denn das Venenmuster ist bei jedem Menschen einmalig und individuell.

Das Handvenenmuster wird dabei in ein Template umgewandelt und kann so auf einem Mitarbeiterausweis gespeichert werden. Die biometrischen Daten werden persönlich bei jeder Person selbst gespeichert und sind nicht im Umlauf. Die Handvenenerkennung ist zudem mit der Einbruchmeldeanlage (EMA) verknüpft, steuert diese bzw. berücksichtigt und signalisiert – vor der Freigabe einer Zutrittsanfrage – den jeweiligen Status der EMA.

 

Neue Mitarbeiterausweise mit Schreib-und Lesefunktion für Offline-Zutrittskontrolle.
Das neue Handvenenerkennungssystem funktioniert mit einer neuen Generation von Ausweismedien. Die RFID-Ausweise mit dem Leseverfahren Mifare DESFire EV1 verfügen über bis zu 32 Applikationen, die unterschiedlich genutzt werden können. Die neue Technologie der Ausweise wird im Gegensatz zum bisherigen System nicht nur gelesen, sondern kann auch beschrieben werden, zum Beispiel mit Zutrittsrechten oder mit Geldbeträgen für die Kantinennutzung. Diese Funktion nutzt Zollner aktuell für die Offline-Zutrittskontrolle – unter anderem für die Absicherung von Bürotüren. Am Zeiterfassungsterminal werden tagesaktuell Zutrittsrechte auf den Mitarbeiterausweis übertragen.  

 

INTUS 5600 Zeiterfassungsterminal mit Zollner-Passepartout.  
Zollner nutzt neben der Zutrittskontrolle auch die Zeiterfassung von PCS. Das Terminal INTUS 5600 mit Farbdisplay und Touchoberfläche ist das Modell, dass sich bestens an die Zollner-Welt anpassen lässt. Das gestaltbare Passepartout wurde mit einem Zollner-Logo versehen, für die internationalen Standorte werden landesspezifische Texte eingeblendet.  „Bilder sagen mehr als Worte!“, und so setzt man bei Zollner auf die Nutzung von international verständlichen Piktogrammen als Funktionstasten.

Auch für zukünftige Erweiterungen ist die PCS Zutrittskontrolle offen: Weitere Module wie Besuchermanagement oder Zufahrtskontrolle werden bei Zollner gerade geprüft.

Eingesetzte Produkte bei Zollner