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Die Iris-Erkennung ist eines von mehreren biometrischen Verfahren zur Personenidentifizierung.

Ich schau' Dir in die Augen...

Bei der biometrischen Identifikation über die Augen unterscheidet man zwischen der Iris-Erkennung und der Augenhintergrund-Erkennung (Retina).

  • Bei der Iris-Erkennung wird über eine hochauflösende Kamera das Farbmuster der Iris erfasst und nach bestimmten Merkmalen (Punkte, Sprenkel, Streifen, Fäden) bewertet. Für die Erfassung muss man nur in eine Kamera blicken, was für eine hohe Akzeptanz sorgt.
  • Bei der Retina-Erkennung wird der Augenhintergrund einer Person mit Hilfe eines Infrarot-Lichtes erfasst. Hierzu muss der Kopf in eine bestimmte Position zum Erfassungsgerät gebracht werden.

Die Iris-Erkennung ist relativ einfach durchzuführen. Die Person wird mit einer hochauflösenden Kamera erfasst und die Iris über ein System ausgewertet. Das Verfahren ist relativ einfach und unkompliziert. Bei der Retina-Erkennung ist der Aufwand ungleich höher. Der richtige Abstand zur Kamera, verschmutze Linsen, Lichtreflektionen aus der Umgebung oder die Pupillengröße beeinflussen maßgeblich den Erkennungsvorgang. Auch wenn dieses Verfahren außerordentlich sicher ist, wird die Retina-Erkennung aufgrund der geringen Benutzerakzeptanz und der hohen Kosten derzeit nur in Hochsicherheitseinrichtungen eingesetzt.

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Walter Elsner
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