INTUS 1600PS HANDVENENERKENNUNG

Die Handflächenvenenerkennung mit INTUS 1600PS vereint in idealer Weise die Forderungen nach einfacher Bedienung und höchster Sicherheit.

Die Identifikation von Personen in sicherheitskritischen Anwendungen erfordert Verfahren, die einfach in der Anwendung sind, dabei jedoch möglichst fälschungssicher. Die <media 14430 - - "TEXT, Patent-Urkunde INTUS PS, Patent-Urkunde_INTUS_PS.pdf, 1.1 MB">patentierte</media> Handflächenvenenerkennung INTUS 1600PS vereint diese Forderungen nach Einfachheit und hoher Sicherheit in idealer Weise. Sie basiert auf der PalmSecure Technologie von Fujitsu.

Das menschliche Handflächenvenenmuster ist äußerst komplex und befindet sich vor Missbrauch und Manipulationen bestens beschützt innerhalb des Körpers. Die Position der Venen bleibt zeitlebens unverändert und ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Hautverunreinigungen oder oberflächliche Verletzungen haben keinen Einfluss. 

Beim Einlernen der Personen wird das Handflächenvenenmuster aufgenommen, in ein Template umgewandelt und abgespeichert. Für die Identifikation einer Person vergleicht das INTUS 1600PS System das aufgenommene Venenmuster mit allen gespeicherten Venen-Templates. Manipulationen sind so gut wie ausgeschlossen. Bei der Verifikation ist das Template auf einer RFID-Karte gespeichert (Template on card) und das erfasste Handvenenmuster wird mit dem Template auf der Karte verglichen.  

Funktionsweise der Handflächenvenenerkennung

Die Handvenenerkennung beruht auf der Absorption von Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen) im Blut. Der Sensor sendet Nah-Infrarotstrahlung in Richtung der Handflächen aus. Das sauerstoffreduzierte Blut in den Venen absorbiert die Infrarotstrahlung. Die Kamera des Sensors erstellt ein Bild des Venenmusters, das der Controller in ein Template umwandelt.

Highlights der Handvenenerkennung

  • Einfaches und dabei hochsicheres Authentifizierungssystem
  • Extrem hohe Genauigkeit und Sicherheit
    FAR: 0,000 08%, FRR: 0,01%
  • Hohe Benutzerakzeptanz durch kontaktfreie hygienische Erfassung
  • Nahezu fälschungssicher
  • 10-mal mehr Auswertepunkte als Fingervenen
  • Volle Funktionalität auch bei Kälte
  • Voll integrierbar sowohl in INTUS Zutritts- und Zeiterfassungslösungen über LBus als auch in Fremdsystemen über Wiegand

Die wichtigsten Daten 

INTUS 1600PS Zutrittsleser

  • PalmSecure Sensor von Fujitsu (zertifiziert vom 
    BSI für Common Criteria Level 2)
  • Glasdom zum Schutz des Sensors (<media>EPA Patent</media>)
  • Statusanzeige mit MagicEye (Blau / Grün / Rot)
  • Optional PIN-Tastatur und RFID-Leser (Mifare, Legic)
  • Anschluss an INTUS PS Controller mit 
    Cat-5 bis zu 100m bzw. 
    USB bis zu 5m
  • Stromversorgung über INTUS PS Controller
  • Sabotagekontakt, Schloss
  • Temperatur-Bereich: +5°C ... +40°C
    - mit opt. Heizung: -20°C...+40°C
    - bei Energiesparmode Verifikation: bis max. +50°C
  • Schutzart IP30, optional IP54
  • Auch für Integration in Siedle-Säule und -Türstationen und als OEM-Modul verfügbar

INTUS PS Controller

  • Anschluss an übergeordnetes Steuersystem: Ethernet 10/100Base T
  • Wiegand-Interface zum Anschluss an Zutrittskontrollmanager von PCS und anderen Herstellern
  • LBus-Interface zum Anschluss an INTUS ACM Zutrittskontrollmanager
  • Sabotagekontakt
  • 1 digitaler Eingang, 1 digitaler Ausgang
  • Abstand Sensor - Hand: 3-8 cm

Referenzen

INTUS PS ist unter anderem installiert bei bei Arthrex, Boonedam HBS, Conova Rechenzentrum, Deutsche Bahn, GfK, Haimer Werkzeugspanung, Mair Elektronik, Merck Shanghai, TDS Fujitsu, Telekom, ... (siehe auch "Case Studies")

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